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FÖJ in Eckernförde

FÖJlerin Linda berichtet

Linda_Walfuetterung

„Ich mache ein FÖJ, sage ich als Antwort auf die Frage, was ich denn nach meinem Abitur mache. In den meisten Fällen folgt daraufhin ein leicht verwirrtes Gesicht.

Ein Freiwilliges Ökologisches Jahr ist eine Möglichkeit sich ein Jahr lang im ökologischen Bereich zu engagieren, Neues zu entdecken und zu lernen, kreativ zu sein und sich zu orientieren. Was genau man in diesem Jahr macht, ist von Einsatzstelle zu Einsatzstelle verschieden - meine hier in Eckernförde ist sehr vielfältig. Sie besteht aus 4 unterschiedlichen Bereichen zwischen denen ich hin und her switche, bei denen ich aber auch Schwerpunkte setzen kann.

Im August habe ich mein FÖJ begonnen und bin bei GreenScreen eingestiegen, dem größten Naturfilmfestival in Deutschland, welches alljährlich im September in Eckernförde stattfindet. Die Arbeit dort beinhaltet sehr viel Organisatorisches und ich habe einen Einblick in die Planung einer so großen mehrtägigen Veranstaltung erhalten. Der Höhepunkt war dabei natürlich das Festival selber, bei dem ich die Filmemacher betreut habe und in freien Stunden selber einige der Naturfilme angucken konnte.

Nach einer Festivalnachbereitungszeit wechselte ich zum Ostsee Info-Center, wo die Arbeit etwas mehr dem Klischee eines FÖJs gleicht. Meine Aufgaben gehen von „Fische füttern über die Vermittlung von Wissen und die Begleitung von Veranstaltungen bis hin zur Ausarbeitung von eigenen Ideen im Winter. Neben der ökologischen Seite, die das Ostsee Info-Center in seiner Ausstellung zeigt, ergibt sich hier für mich als FÖJlerin die Möglichkeit mich im Umgang mit Menschen zu üben. Auf Besucher  jeden Alters zuzugehen und Wissen zu vermitteln - und das ohne stundenlang eine Präsentation vorbereitet zu haben, war für mich eine neue, aber auch wichtige und interessante Erfahrung.

Den dritten Bereich meiner Einsatzstelle nenne ich immer besonders gerne, wenn einer kritisch gegenüber meinem FÖJ ist. Denn wer könnte sich nicht für Eichhörnchenbabys erwärmen? Die Eichhörnchenschutzstation liegt direkt neben meiner vierten Einsatzstelle, dem UmweltInfoZentrum. Ein großes Gehege beherbergt die leicht bis schwerer behinderten Eichhörnchen. Neben diesen „Dauergästen, kommen ab und zu noch verletzte Eichhörnchen dazu, die im Quarantänegehege gesund gepflegt werden und ab dem Frühjahr die Findelkinder der Eichhörnchen. Diese müssen mit der Flasche großgezogen werden und auch das wird eine Aufgabe von mir sein, auf die ich mich schon sehr freue.

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In das UmweltInfoZentrum, kurz UIZ, habe ich bisher noch nicht reingeschnuppert. Es besteht aus einem großen Garten, in dem die Beete und Themengärten so naturnah wie möglich gestaltet sind. Es treffen sich außerdem regelmäßig Kindergruppen im UIZ, wo sie der Natur spielerisch näher kommen können.

Mein FÖJ hat viele Facetten und bietet eine Menge interessante Einblicke in die ökologische Arbeit in Eckernförde. Ich freue mich auf meine letzten zwei Drittel von dem Jahr, in denen ich sicherlich noch viele neue Erfahrungen machen werde.

Wenn Ihr euch nun auch für ein FÖJ in Eckernförde interessiert, dann findet ihr weitere Informationen zum FÖJ in Schleswig-Holstein hier.

Aktuelles

Mit UNDINE die Ostsee erleben an Pfingsten - Spannende Entdeckungstouren mit dem Wassergucker!

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Achtung Lehrer*innen! Coastal Cleanup Day 15.9.2017

Schulklassen sind herzlich zu einer großen Strandsäuberungsaktion in Eckernförde eingeladen! 

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Einladung zum BSPC (Baltic Sea Potatoe Contest)!

Dicke Dinger - Welche Ostseegemeinde holt die größten Kartoffeln aus dem Treibsel?

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Restexemplare im OIC erhältlich!

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Freiwillige Vereinbarung zum Schutz von Schweinswalen und tauchenden Meeresenten

Aktuelle Informationen sowie die Gebietskarte finden Sie auf www.fischerleben-sh.de und auf den Seiten des Ostsee Info-Centers.

Gebietskarte

 

 

 

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